Förderverein historischer Verkaufspavillon e.V.

Aktuelles

Jürgen Rausch, der das Büdchen 26 Jahre lang betrieben hatte, ist überglücklich: "Das Bundesbüdchen ist ein lebendes Denkmal und erinnert an die Bonner Republik in den Hauptstadtzeiten von Bonn. Es ist im alten Stil erhalten worden. Dafür haben sich viele mit Herzblut eingesetzt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Nordrhein-Westfalen-Stiftung, die Beauftragte für Kultur und Medien, die Stadt Bonn und einige private Sponsoren, wie der jetzige Pächter Peter Mauel."
Comeback des Bundesbüdchens 14 Jahre musste das legendäre Bundesbüdchen warten bis es seinen Betrieb im Herzen des ehemaligen Regierungsviertels wieder aufnehmen konnte. Jetzt war es endlich so weit. Am Freitag, den 21. August 2020 konnte der Förderverein historischer Verkaufspavillon e.V. mit Jürgen Rausch, dem ehemaligen Eigentümer, und zahlreichen Gästen die Wiedereröffnung des Bundesbüdchens gemeinsam feiern.
Für RA Peter Storsberg, dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins historischer Verkaufspavillon e.V., beginnt mit der Wieder- eröffnung ein neues Kapitel, für das 14 Jahre hart gearbeitet, gestritten und gekämpft wurde. "Eine 14 jährige Hängepartie ist zu Ende." Er dankte allen, die die Wiedererrichtung ermöglicht haben. Allen voran den Fördermittelgeldgebern, den Sponsoren, den beteiligten Baufirmen und dem scheidenden CDU-Ratsfraktionsvorsitzenden Dr. Klaus Gilles, der den Knoten beim Tiefbau zu durchschlagen geholfen hatte. "Bonn hat mit dem Bundesbüdchen eine neue Landmarke und einen weiteren Anziehungspunkt für Touristen im ehemaligen Regierungsviertel gewonnen."
Dies betonte auch Bürgermeister Reinhard Limbach, der den OB der Stadt Ashok Sridheran vertrat.
Dr. Stephan Eisel, ehemaliger Bonner Bundestagsabgeordneter und Mitarbeiter von Helmut Kohl, spielte zur Eröffnung des Bundesbüdchens Beethovens "Ode an die Freude". Als Mitglied im Förderverein hat er es sich nicht nehmen lassen, das Eröffnungsfest musikalisch zu begleiten und sogar eine Hymne auf das Bundesbüdchen komponiert.
Dr. Winands, Amtschef bei der Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Grütters, wies auf den wachsenden UN- Campus hin und verband damit für die Zukunft einen möglichen neuen Namenszusatz für das Bundesbüdchen als UN – Büdchen.
Die nachfolgenden Redner wie Dr. Steffen Skudelny, Vorstand Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann, Vorstand der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, erinnerten an die wichtige Funktion des ehemaligen Kiosk als Informationsbörse und informelle Austauschmöglichkeit zwischen Politikern, Journalisten und normalen Bürgern ohne parteipolitische Grenzen oder gesellschaftliche Schranken.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hatte praktisch als erster Förderer dem Bundesbüdchen unter die Arme gegriffen und trotz des steinigen Weges bis zur Eröffnung die Stange gehalten. Ohne die NRW-Stiftung wäre der aufwändige Tiefbau trotz des Zuschusses der Stadt Bonn und der Arbeit von BonnNetz nicht denkbar gewesen. Beide Förderer übergaben dem Förderverein Plaketten ihrer Institutionen, die am Bundesbüdchen nach Rücksprache mit dem Denkmalschutz befestigt werden sollen.
Unter den zahlreichen Gästen der Eröffnungsfeier -  trotz Corona-Einschränkung kamen etwa 70 Personen - waren neben Prof. Ulrich Kelber, Bundesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit und früherer Bonner Bundestagsabgeordneter, zur Überraschung des Vereins zwei veritable Zeitzeugen anwesend.
Der Architekt Günther Peters, der bei den technischen Zeichnungen zum Bundesbüdchen beteiligt war: er hatte 1957 gerade sein Examen in der Tasche und in einem Bonner Architekturbüro angefangen zu arbeiten. Welch schönes Zusammentreffen - ein Architekt von damals Günther Peters und der Architekt von heute, der den Wiederaufbau des Bundesbüdchens geleitet hat, Christof Pfeifer aus Bonn.
Wohl der älteste Besucher an diesem Tag war Richard Kögler mit 94 Jahren. Er arbeitete von 1954 - 1991 im Bundesrat und traf z.B. Wolfgang Schäuble am Kiosk, wenn er sich morgens sein Brötchen holte.
Auch Bettina Adenauer-Bieberstein hatte es sich nicht nehmen lassen, die Wiedereröffnung des Bundesbüdchens mitzufeiern, zählte doch ihr Großvater Konrad Adenauer zur berühmten Politikprominenz, die schon damals Gast am Büdchen war. Heinrich Böll soll dazu geschrieben haben: "Am Bundesbüdchen konnte man die katholische Adenauer- Luft atmen.“
Ein besonderes Highlight setzte der Pächter des "neuen" Bundesbüdchens Bäckermeister Peter Mauel: mit dem Anschneiden der extra dafür gebackenen Torte in Form des Bundesbüdchens wurde der Kiosk offiziell eröffnet.
Seit Montag, den 24.8. ist der Kiosk von Montag bis Freitag von 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Fotos: Jürgen Schulz

Aktuelles

Comeback des Bundesbüdchens 14 Jahre musste das legendäre Bundesbüdchen warten bis es seinen Betrieb im Herzen des ehemaligen Regierungsviertels wieder aufnehmen kann. Jetzt ist es endlich so weit. Am Freitag, den 21. August 2020 konnte der Förderverein historischer Verkaufspavillon e.V. mit Jürgen Rausch, dem ehemaligen Eigentümer, und zahlreichen Gästen die Wiedereröffnung des Bundesbüdchens gemeinsam feiern.
Jürgen Rausch, der das Büdchen 26 Jahre lang betrieben hatte, ist überglücklich: "Das Bundesbüdchen ist ein lebendes Denkmal und erinnert an die Bonner Republik in den Hauptstadtzeiten von Bonn. Es ist im alten Stil erhalten worden. Dafür haben sich viele mit Herzblut eingesetzt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Nordrhein-Westfalen- Stiftung, die Beauftragte für Kultur und Medien, die Stadt Bonn und einige private Sponsoren, wie der jetzige Pächter Peter Mauel."
Fotos: Jürgen Schulz
Für RA Peter Storsberg, dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins historischer Verkaufspavillon e.V., beginnt mit der Wiedereröffnung ein neues Kapitel, für das 14 Jahre hart gearbeitet, gestritten und gekämpft wurde. "Eine 14 jährige Hängepartie ist zu Ende." Er dankte allen, die die Wiedererrichtung ermöglicht haben. Allen voran den Fördermittelgeldgebern, den Sponsoren, den beteiligten Baufirmen und dem scheidenden CDU-Ratsfraktions- vorsitzenden Dr. Klaus Gilles, der den Knoten beim Tiefbau zu durchschlagen geholfen hatte. "Bonn hat mit dem Bundesbüdchen eine neue Landmarke und einen weiteren Anziehungspunkt für Touristen im ehemaligen Regierungsviertel gewonnen."
Foto: Jürgen Schulz
Dies betonte auch Bürgermeister Reinhard Limbach, der den OB der Stadt Ashok Sridheran vertrat.
Foto: Jürgen Schulz
Dr. Stephan Eisel, ehemaliger Bonner Bundestagsabgeordneter und Mitarbeiter von Helmut Kohl, spielte zur Eröffnung des Bundesbüdchens Beethovens "Ode an die Freude". Als Mitglied im Förderverein hat er es sich nicht nehmen lassen, das Eröffnungsfest musikalisch zu begleiten und sogar eine Hymne auf das Bundesbüdchen komponiert.
Foto: Jürgen Schulz
Dr. Winands, Amtschef bei der Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Grütters, wies auf den wachsenden UN-Campus hin und verband damit für die Zukunft einen möglichen neuen Namenszusatz für das Bundesbüdchen als UN – Büdchen.
Foto: Jürgen Schulz
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hatte praktisch als erster Förderer dem Bundesbüdchen unter die Arme gegriffen und trotz des steinigen Weges bis zur Eröffnung die Stange gehalten. Ohne die NRW-Stiftung wäre der aufwändige Tiefbau trotz des Zuschusses der Stadt Bonn und der Arbeit von BonnNetz nicht denkbar gewesen. Beide Förderer übergaben dem Förderverein Plaketten ihrer Institutionen, die am Bundesbüdchen nach Rücksprache mit dem Denkmalschutz befestigt werden sollen.
Die nachfolgenden Redner wie Dr. Steffen Skudelny, Vorstand Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann, Vorstand der Nordrhein- Westfalen-Stiftung, erinnerten an die wichtige Funktion des ehemaligen Kiosk als Informationsbörse und informelle Austauschmöglichkeit zwischen Politikern, Journalisten und normalen Bürgern ohne parteipolitische Grenzen oder gesellschaftliche Schranken.
Fotos: Jürgen Schulz
Unter den zahlreichen Gästen der Eröffnungsfeier -  trotz Corona- Einschränkung kamen etwa 70 Personen - waren neben Prof. Ulrich Kelber, Bundesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit und früherer Bonner Bundestagsabgeordneter, zur Überraschung des Vereins zwei veritable Zeitzeugen anwesend.
Foto: Jürgen Schulz
Der Architekt Günther Peters, der bei den technischen Zeichnungen zum Bundesbüdchen beteiligt war: er hatte 1957 gerade sein Examen in der Tasche und in einem Bonner Architekturbüro angefangen zu arbeiten. Welch schönes Zusammentreffen - ein Architekt von damals Günther Peters und der Architekt von heute, der den Wiederaufbau des Bundesbüdchens geleitet hat, Christof Pfeifer aus Bonn.
Foto: Jürgen Schulz
Wohl der älteste Besucher an diesem Tag war Richard Kögler mit 94 Jahren. Er arbeitete von 1954 - 1991 im Bundesrat und traf z.B. Wolfgang Schäuble am Kiosk, wenn er sich morgens sein Brötchen holte.
Foto: Jürgen Schulz
Auch Bettina Adenauer-Bieberstein hatte es sich nicht nehmen lassen, die Wiedereröffnung des Bundesbüdchens mitzufeiern, zählte doch ihr Großvater Konrad Adenauer zur berühmten Politikprominenz, die schon damals Gast am Büdchen war. Heinrich Böll soll dazu geschrieben haben: "Am Bundesbüdchen konnte man die katholische Adenauer-Luft atmen.“
Foto: Jürgen Schulz
Ein besonderes Highlight setzte der Pächter des "neuen" Bundesbüdchens Bäckermeister Peter Mauel: mit dem Anschneiden der extra dafür gebackenen Torte in Form des Bundesbüdchens wurde der Kiosk offiziell eröffnet.
Fotos: Jürgen Schulz
Seit Montag, den 24.8. ist der Kiosk von Montag bis Freitag von 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Fotos: Jürgen Schulz
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