Die Rückkehr des Bundesbüdchens ins ehemalige Bonner Regierungsviertel

In den frühen Morgenstunden gegen 2:00 Uhr am Sonntag, den 17.Mai 2020 startet der Schwertransport auf dem Bauhof der Firma Baumann in Hersel, wo das Bundesbüdchen die letzten 14 Jahre gelagert war. Die Wegstrecke bis zum ehemaligen Regierungsviertel in Bonn ist etwa 12 km lang. Ein Voraustrupp beseitigt Schilder und Lampen, damit der Schwertransporter mit der kostbaren Fracht ohne Beschädigung - oft nur im Schritttempo - die Strecke unbeschadet bewältigen kann. Um 4:00 Uhr morgens passiert er symbolträchtig die Bronzebüste von Konrad Adenauer, der zu Lebzeiten Gast am Bundesbüdchen war.
Angekommen am neuen Standort des Bundesbüdchens in der Heussallee wird zunächst der Kran installiert, der das 50 Tonnen schwere Bundesbüdchen auf die vorbereitete Bodenplatte heben soll. Dann ist es soweit: die Sonne lacht vom blauen Himmel als das Büdchen langsam in der Luft schwebt und behutsam über dem zukünftigen Standplatz unter den Augen der versammelten Presse und zahlreicher Fernsehteams abgesenkt wird. Den zahlreichen Zuschauern, die sich trotz der frühen Morgenstunden und den Einschränkungen durch das Coronavirus eingefunden haben, stockt der Atem – aber mit Wasserwage und ausgezeichneter Vorplanung hat Architekt Christof Pfeifer mit den Experten der Firma Baumann alles im Griff.
Nicht nur Jürgen Rausch, dem ehemaligen Eigentümer des Bundesbüdchens, ist die Erleichterung und Freude anzusehen, dass das Büdchen nach 14 langen Jahren wieder zurück ist. RA Peter Storsberg, Vorsitzender des Fördervereins historischer Verkaufspavillon, Dr. Stefan Eisel, ehemaliger Bonner MdB und Vorsitzender Bürger für Beethoven, Bäckermeister Peter Mauel, der künftige Pächter des historischen Kiosk und Johanna Bittner-Kelber, Vorstandsmitglied im Förderverein, freuen sich mit Jürgen Rausch unbändig über den gelungenen Umzug. Die Begeisterung des Fördervereins, diesen Meilenstein auf dem Weg zum Wiederaufbau erreicht zu haben, teilten an diesem Sonntag auch Frau Dr. Karin Gehrmann und Frau Henriette Schröder von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Erdmann, Vorstand der NRW- Stiftung,  die Stadtkonservatorin Katrin Bisping sowie viele andere langjährige Unterstützer (wie u.a. Thomas Merz und Dr. Angelika Schymer). Jetzt kann die denkmalsgerechte Restaurierung und Sanierung des beliebten Kiosk endlich starten! Das ehemalige Bonner Regierungsviertel hat ein neues Wahrzeichen, das an die bewegten Zeiten der Bonner Republik erinnert.
Auch die Presse war vor Ort und berichtet über das Ereignis:
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz

Die Rückkehr des

Bundesbüdchens ins ehemalige

Bonner Regierungsviertel

In den frühen Morgenstunden gegen 2:00 Uhr am Sonntag, den 17.Mai 2020 startet der Schwertransport auf dem Bauhof der Firma Baumann in Hersel, wo das Bundesbüdchen die letzten 14 Jahre gelagert war. Die Wegstrecke bis zum ehemaligen Regierungsviertel in Bonn ist etwa 12 km lang. Ein Voraustrupp beseitigt Schilder und Lampen, damit der Schwertransporter mit der kostbaren Fracht ohne Beschädigung - oft nur im Schritttempo - die Strecke unbeschadet bewältigen kann. Um 4:00 Uhr morgens passiert er symbolträchtig die Bronzebüste von Konrad Adenauer, der zu Lebzeiten Gast am Bundesbüdchen war.
Angekommen am neuen Standort des Bundesbüdchens in der Heussallee wird zunächst der Kran installiert, der das 50 Tonnen schwere Bundesbüdchen auf die vorbereitete Bodenplatte heben soll. Dann ist es soweit: die Sonne lacht vom blauen Himmel als das Büdchen langsam in der Luft schwebt und behutsam über dem zukünftigen Standplatz unter den Augen der versammelten Presse und zahlreicher Fernsehteams abgesenkt wird. Den zahlreichen Zuschauern, die sich trotz der frühen Morgenstunden und den Einschränkungen durch das Coronavirus eingefunden haben, stockt der Atem – aber mit Wasserwage und ausgezeichneter Vorplanung hat Architekt Christof Pfeifer mit den Experten der Firma Baumann alles im Griff.
Nicht nur Jürgen Rausch, dem ehemaligen Eigentümer des Bundesbüdchens, ist die Erleichterung und Freude anzusehen, dass das Büdchen nach 14 langen Jahren wieder zurück ist. RA Peter Storsberg, Vorsitzender des Fördervereins historischer Verkaufspavillon, Dr. Stefan Eisel, ehemaliger Bonner MdB und Vorsitzender Bürger für Beethoven, Bäckermeister Peter Mauel, der künftige Pächter des historischen Kiosk und Johanna Bittner- Kelber, Vorstandsmitglied im Förderverein, freuen sich mit Jürgen Rausch unbändig über den gelungenen Umzug. Die Begeisterung des Fördervereins, diesen Meilenstein auf dem Weg zum Wiederaufbau erreicht zu haben, teilten an diesem Sonntag auch Frau Dr. Karin Gehrmann und Frau Henriette Schröder von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Erdmann, Vorstand der NRW-Stiftung,  die Stadtkonservatorin Katrin Bisping sowie viele andere langjährige Unterstützer (wie u.a. Thomas Merz und Dr. Angelika Schymer). Jetzt kann die denkmalsgerechte Restaurierung und Sanierung des beliebten Kiosk endlich starten! Das ehemalige Bonner Regierungsviertel hat ein neues Wahrzeichen, das an die bewegten Zeiten der Bonner Republik erinnert.
Auch die Presse war vor Ort und berichtet über das Ereignis:
Foto: Jürgen Schulz
Foto:  Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Foto: Jürgen Schulz
Förderverein historischer Verkaufspavillon e.V.
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